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Tierfutter in großen Säcken verstopft unser Hinterlager
Verfasst: Sa 10. Okt 2026, 16:12
von kbecker
Bei uns hinten steht das halbe Lager voll mit Tierfutter in großen Säcken und Katzenstreu. Das Zeug geht nur schleppend weg, muss aber laut Plan immer da sein. In der Auswertung stehen wir deshalb ewig schlecht da, obwohl vorne alles läuft. Wie macht ihr das, dass das Lager nicht so vollsteht und die Zahl trotzdem gut aussieht, ohne dass das Regal leer ist?
Re: Tierfutter in großen Säcken verstopft unser Hinterlager
Verfasst: Sa 10. Okt 2026, 16:38
von staylor
Die Ursache liegt in der Vermischung von schnelldrehenden Artikeln vorne mit sperrigen Pflichtartikeln hinten. Große Säcke und Streu haben hohe Volumina, niedrige Spanne und geringen Umschlag, drücken aber Bestandswert und Menge und damit den Gesamtumschlag. Lösung ist saubere Segmentierung statt Schönrechnen. Definiere Lagerumschlag als Absatz zu Durchschnittsbestand pro Monat, getrennt nach ABC und XYZ sowie nach Fläche und Sperrigkeit. Im Modell brauchst du Artikelstammdaten mit Volumen, Warengruppe und ABC-Klasse plus tägliche Bestands-Snapshots und Abverkäufe. In SQL bildest du dann Umschlag und Reichweite in Tagen je Segment, zum Beispiel SUM(Menge verkauft) / AVG(Bestand) und Bestand / Tagesabsatz. Prüfe für Tierfutter gezielt Regalverfügbarkeit, Out-of-Stock-Tage, Überbestand über Plan-Sicherheitsbestand und Abverkauf je Stellplatz. Praktisch helfen kleinere Nachschubfrequenz, klarer Maximalbestand pro Sackgröße und ein Palettenstellplatz statt Überfüllung.
Re: Tierfutter in großen Säcken verstopft unser Hinterlager
Verfasst: Sa 10. Okt 2026, 17:34
von cfischer
Danke dir, die Trennung nach ABC und Sperrigkeit erklärt bei uns genau den schlechten Wert trotz vollem Regal vorne. Wir haben zusätzlich einen festen Maximalbestand je Sackgröße gesetzt und ziehen lieber zweimal klein nach.